Für AutorInnen und GutachterInnen

Wenn Sie auf der Open Education Platform einen Beitrag publizieren oder begutachten möchten, finden Sie hier die nötigen Informationen.

Wer kann publizieren

Die Open Education Platform steht allen interessierten Autorinnen und Autoren für die Publikation ihrer Beiträge aus verschiedenen Fachbereichen der Wirtschaftswissenschaften zur Verfügung. Die Beiträge werden in einem anonymisierten Begutachtungsverfahren nach festgelegten Kriterien bewertet und publiziert, insofern diese den Qualitätsstandards der Plattform genügen.

Fachbereiche

Auf der Plattform können Beiträge aus allen Bereichen der Lehre und Forschung an Wirtschaftshochschulen publiziert werden. Die folgende Übersicht bietet einen Anhaltspunkt für mögliche Fachbereiche und Themengebiete. Die Liste der Bereiche und Themen ist nicht abschliessend und wird fortlaufend erweitert.

  • Strategisches, normatives Management
  • Operationsmanagement (Materialwirtschaft, Produktionswirtschaft)
  • Organisationslehre und Prozessmanagement
  • Personalführung und Personalmanagement
  • Finanzielle Führung (Corporate Finance, Accounting, Controlling)
  • Qualitätsmanagement
  • Innovationsmanagement
  • ...

  • Mikroökonomie
  • Makroökonomie
  • Aussenwirtschaft (real und monetär)
  • Wirtschaftspolitik
  • Regionalökonomie bzw. -entwicklung
  • Wirtschaftsethik
  • ...

  • Unternehmenskommunikation
  • Marketing
  • Online-Kommunikation
  • Kommunikation Deutsch
  • Kommunikation Französisch
  • Kommunikation Englisch
  • ...

  • Planung und Betrieb von Informationssystemen
  • Organisation von Computersystemen
  • Applikationen und Software-Engineering
  • Theoretische und mathematische Informatik
  • Anwendungsfelder der Wirtschaftsinformatik in Wirtschaft und Gesellschaft
  • ...

  • Mathematische Grundlagen
  • Finanzmathematik
  • Statistische Methoden
  • ...

  • Öffentliches Recht
  • Privatrecht
  • Strafrecht
  • Gesellschaft und Kultur
  • Ökologie und Nachhaltigkeit
  • ...

  • Quantitative Methoden
  • Qualitative Methoden
  • Mixed Methoden
  • Wissenschaftliches Schreiben
  • ...

Publikationstypen

Auf der Plattform können zwei Arten von Beiträgen eingereicht werden: Lehrmaterialien sowie wissenschaftliche Beiträge, welche einen Bezug zur Lehre an Wirtschaftshochschulen aufweisen und der Weiterbildung der Dozierenden dienen. Die folgenden Beitragsformen sind möglich.

Lehrmaterialien

Unter Lehrmaterialien verstehen wir eine thematisch abgeschlossene didaktische Einheit mit mindestens einem Lernziel. Zu den Lehrmaterialien erstellen Sie als Autorin oder Autor zusätzlich einen didaktischen Reflexionsbericht, aus welchem hervorgeht, wie das Material in den Unterricht eingebaut werden kann, welche Lernziele verfolgt werden und welche Erfahrungen damit bisher gemacht wurden. Damit soll ein intellektueller und didaktischer Mehrwert geschaffen werden. Bei Aufgaben, Planspielen und Präsentationen reichen Sie zusätzlich bitte auch allfällige Lösungen und Kommentare für die Begutachtung ein. Über deren Publikation dürfen Sie als der Autor oder die Autorin selber entscheiden.

Lehrmaterialien bestehen aus einer oder mehreren der folgenden Publikationsformen:

Das Lehrbuch eignet sich sowohl für den Einsatz im Unterricht als auch zur Selbstlektüre. Es führt didaktisch aufbereitet in ein bestimmtes Gebiet ein. Es umfasst zentrale Theorien und Axiome wie auch Übungen und/oder Diskussions- bzw. Fallbeispiele. Es zeichnet sich durch Ausgewogenheit aus und geht auf unterschiedliche Lehrmeinungen sowie wissenschaftliche Kontroversen ein.

Das Skript umfasst zentrale Begleitmaterialien zu einer Lehrveranstaltung. Es enthält sowohl Informationen zu den wichtigsten Theorien und Axiomen, die in der Lehrveranstaltung vermittelt werden, als auch Übungsmaterialien und Fallbeispiele. Skripte kommen vor allem bei Vorlesungen mit vielen Studierenden zum Einsatz. Die Materialien sollen die Vor- und Nachbereitung erleichtern und verhindern, dass die Studierenden während der Lehrveranstaltung primär mit der Mitschrift beschäftigt sind.

Unter einer Aufgabensammlung wird auf der Open Education Platform ein Angebot von geordneten Übungsmaterialien zu einem bestimmten Unterrichtsthema oder zu einer bestimmten Theorie verstanden. Diese Materialien sind didaktisch aufbereitet und sind auf eine Unterrichtseinheit abgestimmt. Die Aufgabensammlung erfüllt den Zweck, dass Studierende das Thema/die Theorie mittels sinnvollen Übungen stufengerecht vertiefen können.

Eine Fallstudie stellt in detaillierter und erzählerischer Form ein Problem dar, mit dem sich Einzelpersonen oder leitende Gremien eines realen Unternehmens, einer Institution oder Organisation auseinandergesetzt haben. Die Studie erlaubt es den Studierenden, sich in die Situation der Handlungstragenden zu versetzen, die Lage aufgrund relevanter Theorie zu analysieren und eigene Problemlösungen zu erarbeiten.

In diesem Merkblatt finden Sie weitere Informationen zum Verfassen einer Fallstudie: Merkblatt Fallstudien (PDF).

Unter einem Planspiel werden auf der Open Education Platform Methoden zur Simulation komplexer Systeme verstanden. Diese Methode dient im Unterricht zur Veranschaulichung praktischer Problemstellungen in der realen Welt. Sie erfüllt den Zweck, dass Studierende interaktiv ein Thema mittels der Simulation besser verstehen und/oder eine Theorie in der Praxis anwenden können. Dieses Material enthält sowohl die Spielanleitung als auch Hinweise und Materialien, die für die Lösung des Spiels relevant sind.

Unter einer Präsentation wird auf der Open Education Platform ein Referat zu einem bestimmten Unterrichtsthema samt Dokumentation und Beschreibung des Ablaufs und der (technischen) Hilfsmittel verstanden. Ein Foliensatz ist nicht ausreichend, hier wird ein ausführliches Manuskript zum Referat erwartet.

Unter einem E-Learning Tool wird auf der Open Education Platform ein Online-Lernangebot zu einem bestimmten Unterrichtsthema oder zu einer bestimmten Theorie verstanden. Dieses Tool kann eine Unterrichtseinheit ergänzen oder dem Selbststudium dienen. Es erfüllt den Zweck, dass Studierende ein Thema oder eine Theorie mit einem didaktisch neuen oder ergänzenden Ansatz im individuell angepassten Lerntempo erarbeiten können.

Ein Video kann eine instruktive oder illustrierende Funktion haben und andere Lehrmaterialien ergänzen. Videoaufnahmen von Präsenzveranstaltungen und Screencasting Videos können im Blended Learning eingesetzt werden. Audiosequenzen können insbesondere im Fremdsprachenunterricht nutzbringend eingesetzt werden. Im Begutachtungsprozess berücksichtigt werden nur selber hergestellte Videos und Audiosequenzen.

In diese Rubrik fallen Lehr- und Lernmaterialien, die nicht einer der obgenannten Publikationsform entsprechen. Darunter fallen auch Formen des Fernunterrichts wie Webinare oder MOOCs (Massive Open Online Course). Einzelne Publikationsformen wie E-Learning-Tools, Präsentationen oder Planspiele können auch als App aufbereitet sein und in dieser Form eingereicht bzw. auf der Plattform dokumentiert und verlinkt werden.

Wissenschaftliche Beiträge

Unter einem wissenschaftlichen Beitrag verstehen wir Dokumente, in welchen die Autorinnen und Autoren die Ergebnisse ihrer eigenen wissenschaftlichen oder didaktischen Weiterbildung dokumentieren und die somit für die wissenschaftliche Gemeinschaft einen Mehrwert generieren. Folgende Beiträge sind möglich:

Mit einem eigenen fachlich oder didaktisch ausgerichteten Blog leisten Dozierende einen zeitgemässen Beitrag zur wissenschaftlichen Gemeinschaft. Zur Begutachtung können Blogs eingereicht werden, die mindestens ein Jahr lang regelmässig betrieben wurde. Dem Blog soll ein Reflexionsbericht beigefügt werden, aus welchem hervorgeht, welche Ziele der Blog verfolgte, wo er publiziert wurde, welche Erfahrungen damit gemacht wurden und wie er der wissenschaftlichen Gemeinschaft von Nutzen sein kann.

Der Tagungsbericht führt in das Thema einer wissenschaftlichen Tagung ein und legt dar, was an der Veranstaltung zur Diskussion gestellt wurde. Von besonderem Interesse sind hierbei die thematische und methodische Spannweite der Beiträge sowie allfällige Kontroversen der Tagung. Wichtige Diskussionspunkte und Ergebnisse werden festgehalten sowie der weitere Forschungsbedarf skizziert.

Der Tagungsbeitrag entspricht einem Vortrag in schriftlicher Form bzw. einer theoretischen, empirischen oder praktischen Arbeit, die an einer Tagung präsentiert wurde. Der Beitrag zeichnet sich durch eine klare Frage- oder Problemstellung sowie eine konsistente Argumentation und Schlussfolgerung aus. Ein Foliensatz allein ist nicht ausreichend, hier wird ein ausformuliertes Manuskript erwartet.

Basierend auf veröffentlichten Studien beinhaltet die Literaturübersicht eine kritische Beurteilung und systematische Darstellung der verfügbaren Literatur zu einem bestimmten Thema. Dazu werden verschiedene Studien gruppiert, zusammengefasst, analysiert und verglichen. Literaturübersichten haben die Funktion, das so gefundene Wissen kompakt zu präsentieren und durch das Zusammenbringen und Vergleichen verschiedener Studien neues Wissen zu generieren. Die potenzielle Leserschaft besteht aus Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen einer bestimmten Disziplin.

Wissenschaftliche Rezensionen stellen eine kritische Auseinandersetzung mit einem zu rezensierenden Text dar; es kann sich dabei um eine Monographie handeln, einen Sammelband oder einen einzelnen Artikel. Rezensionen sollen den Lesenden einen Überblick über Neuerscheinungen im Fach oder Interessensgebiet verschaffen und die Entscheidung erleichtern, welche Texte sie selbst lesen werden.

In einem Experteninterview wird eine Fachperson befragt, welche aufgrund langjähriger Erfahrung über bereichsspezifisches Wissen und Können verfügt. Es handelt sich dabei um eine qualitative Methode der Datenerhebung, die zum Ziel hat, spezielle Wissensbestände zu erfassen. Das Experteninterview fasst in aufbereiteter Form die zentralen Aussagen der Befragung zusammen und kontextualisiert diese gegebenenfalls.

Unter einem Working Paper wird auf der Open Education Platform eine wissenschaftliche Arbeit verstanden, welche einer Community zur Verfügung gestellt wird, wodurch ein wissenschaftlicher oder praxisbezogener Diskurs in der Community angeregt werden kann.

Unter einem Forschungsbericht wird auf der Open Education Platform ein Abschlussbericht eines Projektes verstanden, welcher die Resultate eines (externen) Forschungsauftrages für die private oder öffentliche Kundschaft zusammenfasst.

Begutachtungs- und Publikationsprozess

Begutachtungs- und Publikationsprozess für Lehrmaterialien

Die Qualitätssicherung der Lehrmaterialien wird in einem Doppelblindgutachten (double-blind Peer Review) geprüft. Der Begutachtungsprozess dauert ca. 12-16 Wochen. Anschliessend fallen meistens noch Überarbeitungen an und es dauert zusätzlich 4-8 Wochen, bis ihr Dokument veröffentlicht werden kann. Im Detail sieht der Ablauf wie folgt aus:

Begutachtungs- und Publikationsprozess für wissenschaftliche Beiträge

Der Review- und Publikationsprozess für wissenschaftliche Beiträge ist derselbe wie für Lehrmaterialien. Es wird jedoch nur ein Gutachten eingeholt.

Beurteilungskriterien

Die eingereichten Texte werden nach folgenden Beurteilungskriterien begutachtet.

Beurteilungskriterien für Lehrmaterialien

LernzielorientierungDie Lernziele sind klar ersichtlich; sie sind stufengerecht (BA, MA etc.).
RelevanzDas behandelte Thema ist für den wissenschaftlichen Diskurs und/oder die Praxis von Bedeutung; Problemstellung und Ziele werden klar formuliert.
Breite und TiefeDas Lehrmaterial ist – gemessen an den Lernzielen – umfangreich genug und geht sowohl in die Breite als auch in die Tiefe. Der Detaillierungsgrad ist stufengerecht; es werden keine unzulässigen Vereinfachungen vorgenommen.
Sachliche RichtigkeitDas Lehrmaterial ist fachlich einwandfrei und auf dem neuesten Stand der Forschung. Begriffe werden eingeführt, erläutert und konsistent verwendet.
Intellektueller AnspruchDie Adressaten werden durch die Verwendung des Lehrmaterials intellektuell gefordert und gefördert. Aufgaben sind anspruchsvoll und stufengerecht.
DidaktikDas Lehrmaterial vermittelt die Inhalte in einer didaktisch sinnvollen Weise. Allfällige Multimedia-Elemente sind sinnvoll integriert.
DokumentationDie genutzten Quellen sind lückenlos dokumentiert; Grafiken und Abbildungen sind beschriftet und mit Quellenangaben versehen.
Form und SpracheDie Lernressource ist optisch ansprechend und übersichtlich gegliedert. Zitierweise und Verzeichnisse sind konsistent. Die Sprache ist verständlich, adressatengerecht und stilistisch gefällig.
Abschliessendes UrteilDas Lehrmaterial kann für die Verwendung in der Lehre empfohlen werden.

Bei einzelnen Publikationsformen werden zusätzliche Beurteilungskriterien in die Bewertung mit einbezogen:

Aufgabensammlung Die Aufgaben führen zu einem besseren Theorie- und Praxisverständnis.
Planspiel Der Rahmen des Planspiels ist klar abgegrenzt, die Rollen sind klar definiert.

Der Zeitplan ist realistisch.

Präsentation Die Präsentation enthält innovative Elemente bezüglich der präsentierten Theorien, Konzepte, Lösungsansätze oder Beispiele.
E-Learning Tool Die Anleitung ist verständlich geschrieben, die Navigation ist intuitiv.

Alle Tools und Links funktionieren technisch einwandfrei.

Fallstudie Der vorliegende Fall ist komplex, relevant und über längere Zeit einsetzbar.

Die Lösung ist offen oder erlaubt zumindest wechselnde Perspektiven.

Beurteilungskriterien für wissenschaftliche Beiträge

KonformitätDer Beitrag erfüllt die bei den Publikationsformen beschriebenen inhaltlichen und formalen Erwartungen an die gewählte Publikationsform.
Breite und TiefeDer Beitrag behandelt das gewählte Thema in angemessener Breite und Tiefe und ist umfangreich genug.
Sachliche RichtigkeitDer Beitrag ist fachlich einwandfrei und auf dem neuesten Stand der Forschung. Begriffe werden wenn nötig erläutert und konsistent verwendet.
DokumentationDie benützten Quellen sind lückenlos dokumentiert; Grafiken und Abbildungen sind beschriftet und mit Quellenangaben versehen.
Form und SpracheDer Beitrag ist optisch ansprechend und übersichtlich gegliedert. Zitierweise und Verzeichnisse sind konsistent. Die Sprache ist verständlich, adressatengerecht und stilistisch gefällig.
Abschliessendes UrteilDer Beitrag generiert für die wissenschaftliche Gemeinschaft einen fachlichen Mehrwert.

Bei einzelnen Publikationsformen werden zusätzliche Beurteilungskriterien in die Bewertung mit einbezogen:

Literaturbericht
Experteninterview
Working Paper
Forschungsbericht
Tagungsbeitrag
Blog
Der Beitrag ist in die fachliche Diskussion eingebettet und knüpft theoretisch, konzeptuell und begrifflich an die aktuelle Literatur an.

Fragestellung, Vorgehen und/oder Resultate sind innovativ und relevant.

Redaktionelle Vorgaben

Bitte verwenden Sie, die von uns zur Verfügung gestellte Formatvorlage für Ihre Publikation. Für Fallstudien ist die Verwendung der Formatvorlage verbindlich. Sollte Ihr Beitrag bereits in einem ansprechenden und der Funktion des Textes entsprechenden Layout gestaltet sein, ist es auch möglich, dieses Layout beizubehalten. Die Redaktion behält sich vor, eine Umformatierung Ihres Beitrag einzufordern. Ihr Text muss für die Einreichung komplett anonymisiert werden (Fusszeilen, Logos etc.).

Nachfolgend finden Sie die redaktionellen und inhaltlichen Vorgaben, die Sie für die Einreichung Ihres Beitrags benötigen:

Redaktionelle Vorgaben für Lehrmaterialien

DeckblattDas Deckblatt wird von der Redaktion erstellt. Bitte halten Sie die folgenden Information für Ihre Eingabe auf der Plattform bereit: Name der Autoren und Autorinnen, Institution, Titel des Dokuments, Fachbereich, enthaltene Lernobjekte, Einsatzbereich (Bachelor / Master / WB etc.), Sprache
TitelblattDas Titelblatt wird von der Redaktion erstellt. Bitte halten Sie die folgenden Information für Ihre Eingabe auf der Plattform bereit: Kontaktdaten, Quellenangaben/Copyright der verwendeten Texte und Bilder, Version, Speicherformat
Schlüsselbegriffe3-5 Schlüsselbegriffe
AbstractZusammenfassung mit max. 400 Zeichen
Didaktischer ReflexionsberichtDidaktische Erläuterungen zur Verwendung des Lehrmaterials für Lehrpersonen. Darin müssen folgende Fragen beantwortet werden:
  • Welche Lernziele werden mit dem Lehrmaterial angestrebt?
  • An welche Zielgruppe richtet sich das Lehrmaterial (z.B. BA/MA/WB)?
  • Wie wurde dieses Lehrmaterial methodisch eingesetzt? (Unerprobtes Material wird nicht veröffentlicht)
  • Wie oft wurde damit gearbeitet?
  • Welche Erfahrungen wurden damit gemacht (Selbst- und Fremdeinschätzung)?
  • Was muss bei der Arbeit mit dem Lehrmaterial besonders beachtet werden?
  • Welche Lösungshinweise wären zentral für andere Lehrpersonen ?
AufbauTitel, Inhaltsverzeichnis, didaktischer Reflexionsbericht, Text/Lehrmaterialien, Literaturverzeichnis
VerweiseQuellenangaben direkt im Text (Autor, Jahr, Seite). Weiterführendes in Fussnoten, keine Endnoten
VerweiseAllfällige Quellenangaben direkt im Text (Autor, Jahr, Seite). Weiterführendes in Fussnoten, keine Endnoten
LiteraturLiteraturangaben nach APA, vgl. englisches Tutorial auf www.apastyle.org und deutsches Tutorial auf der Webseite der Fernuni Schweiz oder Anleitung der HSLU W (Kapitel 3)

Redaktionelle Vorgaben für Wissenschaftliche Beiträge

DeckblattDas Deckblatt wird von der Redaktion erstellt. Bitte halten Sie die folgenden Information für Ihre Eingabe auf der Plattform bereit: Name der Autorinnen und Autoren, Institution, Titel des Dokuments, Publikationsform
TitelblattDas Titelblatt wird von der Redaktion erstellt. Bitte halten Sie die folgenden Informationen für die Eingabe bereit: Kontaktdaten, Version
ReflexionIn einem persönlichen Fazit halten Sie fest, was die "Lessons learned" aus Ihren Weiterbildungs- oder Forschungsaktivitäten sind.
AufbauTitel, Inhaltsverzeichnis (nicht mehr als 3 Gliederungsebenen, Dezimalklassifikation), Text, persönliches Fazit, allfälliges Literaturverzeichnis
VerweiseAllfällige Quellenangaben direkt im Text (Autor, Jahr, Seite). Weiterführendes in Fussnoten, keine Endnoten
LiteraturLiteraturangaben nach APA, vgl. englisches Tutorial auf www.apastyle.org und deutsches Tutorial auf der Webseite der Fernuni Schweiz oder Anleitung der HSLU W (Kapitel 3).

Rechtliche Aspekte

Welche Beiträge darf ich auf die Plattform stellen?

Ob Sie einen Beitrag auf der OEP publizieren dürfen, beurteilt sich nach schweizerischem Recht.

Als Autor oder Autorin dürfen Sie Ihre Texte nur dann über die OEP-Plattform veröffentlichen, wenn Sie über die entsprechenden Rechte zur Online-Publikation verfügen. Es hängt davon ab, ob und wo Sie den Beitrag bereits publiziert haben. Folgende drei Fälle lassen sich unterscheiden:

Soweit Sie Ihre Texte nicht bereits bei einem Verlag veröffentlicht haben und auch nicht gestützt auf einen Autorenvertrag irgendwelche Rechte an Ihren Dokumenten einem Verlag abgetreten oder lizenziert haben, steht einer Erstveröffentlichung des Dokumentes auf der OEP nichts entgegen.

Im Falle einer Erstveröffentlichung Ihres Dokumentes über einen Verlag, ist eine Zweitveröffentlichung auf der OEP nur erlaubt, wenn Sie über das Recht zur Online-Publikation verfügen. Beachten Sie hierfür die vertraglichen Abmachungen mit Ihrem Verlag. Haben Sie dem Verlag «sämtliche Rechte am Werk» oder «alle Urheberrechte» übertragen, so sind darin die Rechte zur Online-Publikation enthalten und eine Publikation auf der OEP wäre unzulässig. Werden hingegen nur die «Verlagsrechte» übertragen oder lizenziert, so sind davon die Rechte zur Online-Publikation grundsätzlich nicht erfasst.

Viele Verlage erlauben die Selbstarchivierung in institutionellen Repositorien wie der OEP, allerdings oft verbunden mit Auflagen wie zeitlichen Sperrfristen zwischen der verlagsgebundenen Erstveröffentlichung und der Open Access-Bereitstellung im Internet. Bei Verlagen, die bislang keine Selbstarchivierung gestatten, können Sie als Autorin oder Autor die Standardverlagsverträge um Vertragszusätze ergänzen lassen, die Ihnen eine Open Access-Parallelbereitstellung ermöglichen. Gleiches gilt zur Vermeidung von Sperrfristen.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie Ihren Beitrag online publizieren dürfen, empfehlen wir Ihnen, sich mit Ihrem Verlag in Verbindung zu setzen. Selbst für den Fall, dass Sie das Recht zur Online-Publikation eindeutig dem Verlag abgetreten haben, steht es Ihnen frei, eine Genehmigung zur Zweitpublikation auf der OEP beim Verlag einzuholen. Im Falle einer Zweitveröffentlichung eines Beitrages – über welchen Weg auch immer – muss der Ort der Erstveröffentlichung zwingend genannt werden.

Open Access Plattformen beanspruchen für sich in der Regel nur eine einfache Lizenz, um Texte zu veröffentlichen; eine umfassende, d.h. exklusive Lizenz oder eine umfassende Rechtsabtretung an den Plattformbetreiber widerspricht grundsätzlich der Open Access Philosophie. Dementsprechend steht der Zweitpublikation Ihres Beitrags auf der OEP meistens eine vorangegangene Erstveröffentlichung auf einem Open Access Portal nicht entgegen. Im Falle einer Zweitveröffentlichung eines Beitrages – über welchen Weg auch immer – muss der Ort der Erstveröffentlichung zwingend genannt werden.

Welche Rechte habe ich als Autor oder Autorin?

Sie als Autor oder Autorin auf der OEP räumen den Plattformbetreibern ein einfaches Nutzungsrecht an Ihren eingereichten Beiträgen ein, um diese über die Plattform für Dritte zum vorgesehenen Zweck öffentlich zugänglich zu machen. Soweit Sie Ihre Urheberrechte nicht bereits durch eine Closed Access Publikation einem Verlag eingeräumt haben, bleiben Sie umfassend Rechtsinhaber an Ihren Beiträgen.

Die Betreiber der OEP lassen demgemäss weitere Veröffentlichungen der Beiträge auf anderen Open Access Plattformen oder bei Verlagshäusern zu; dies gilt auch im Falle der Erstveröffentlichung des Dokumentes über die OEP.

Damit von den Autoren und Autorinnen selbst erstellte Lehrmaterialien uneingeschränkt von anderen Dozierenden verwendet und abgeändert werden können, erteilt der Autor/die Autorin mit dem Hochladen auf die OEP den Betreibern sowie allen Nutzern der veröffentlichten Unterlagen das Recht zur Nutzung und Veränderung der Unterlagen zu Unterrichtszwecken. Der Name des Autors/der Autorin muss bei jeder Weiterverwendung angegeben werden.
Das entspricht einer Lizenzierung unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz Creative Commons Lizenzvertrag.

Für die wissenschaftlichen Beiträge erteilen die Autoren und Autorinnen den Benützern der Plattform das Recht die Inhalte unter Nennung des Namens weiterzuverwenden, diese jedoch nicht kommerziell zu nutzen.
Das entspricht einer Lizenzierung unter einer Creative Commons Namensnennung-Nicht kommerziell 4.0 International Lizenz Creative Commons Lizenzvertrag.

Wer haftet für die publizierten Inhalte?

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Weitere Informationen über die Organisation und die Mitarbeitenden der OEP finden Sie auf den folgenden Seiten: