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Abstract

Im Frühjahr 2020 brach mit COVID-19 eine weltweite Pandemie aus. Deren teilweise lebensbedrohende Gefahren bekämpften die Staaten mit Lockdowns. Ausser dem Gesundheitssektor, Altersheimen, dem Öffentlichen Verkehr und dem Bau mussten praktisch alle Branchen schliessen, was zu Angebots- und Nachfrageschocks führte. Den drohenden wirtschaftlichen Kollaps versuchten die Industrieländer mit Liquiditätsspritzen und Kurzarbeitstherapie abzuwenden. Die Schweizer Arbeitslosenversicherung benötigte denn auch schon im Sommer 2020 staatliche Unterstützung von über 20 Mrd. CHF. Liquidität floss von der Nationalbank an die Geschäftsbanken, welche dank staatlicher Garantien schnell umfangreiche Kredite an ihre Kunden verteilen konnten. Neben solchen Darlehen an die Firmen gab es grosszügige Direktzahlungen. Tendenziell türmt sich beim Bund für 2020 ein finanzielles Defizit von 21 Mrd. CHF auf und da sind die Ausfallkosten auf die 40 Mrd. CHF durch staatliche Bürgschaften gesicherten Kredite noch nicht eingerechnet. Nun folgt die Zeit der Aufräumarbeiten und der Folgenabschätzung.

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